Ausstellung "Einige waren Nachbarn - Some were Neighbours Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C.

"Some Were Neighbors - Einige waren Nachbarn": Kollaboration & Komplizenschaft im Holocaust adressiert eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt. Im nationalsozialistischen Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten. Some Were Neighbors untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn. Die Ausstellung zeigt auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.
Kategorie:
Ausstellungen
Termin:
Datum:
Di. 18.02.2020 - Fr. 06.03.2020
Beginn:
11:00 Uhr
Hinweise zum Termin:
Ausstellungszeitraum Dienstag, 18.02. - Freitag, 06.03.2020 Öffnungszeiten der Synagoge bitte unter Tel. 02592/9220 erfragen. Gesonderte Öffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage ebenfalls möglich. gebührenfrei
Veranstaltungsort:
Veranstaltungsplatz:
Alte Synagoge Bork
Straße:
Synagogenweg
PLZ und Ort:
59379 Selm
Veranstalterdaten:
Veranstalter:
FoKuS Selm -VHS-
E-Mail:
vhs@stadtselm.de
Ansprechpartner:
Michael Reckers
Straße, HausNr.:
Willy-Brandt-Platz 2
PLZ, Ort:
59379 Selm
Webseite:
fokus-selm.de
Telefon:
02592/922-0
FAX:
02592/922-830